Hausbau heute: Hightech auf der Baustelle

Wer an den Planungen und Bauarbeiten eines neuen Eigenheims schon einmal beteiligt war, weiß: Der Bau eines Hauses ist eine höchst aufwendige Angelegenheit.
Beim Massivhausbau bleibt es nicht bei einfach nur Baumaterial, Hammer und neuen Akkuschrauber bestellen: Vom Keller bis zu den Dachziegeln, in einem solchen Projekt steckt eine Menge Arbeit – und diese will gut überwacht sein. Jedes Einzelteil muss passen und Verzögerungen in der Fertigstellung sind alles andere als gewünscht.

Was für den einzelnen Bauherrn bereits ein umfangreiches Projekt ist, haben große Bauunternehmer und deren Bauleiter in vielfacher Ausführung. Sie überwachen mehrere Baustellen gleichzeitig – gar nicht so einfach, dabei den Überblick zu behalten. Immer besser gelingt das heute jedoch mit moderner Technik. Nahm die Überwachung mehrerer Projekte früher entweder viel Personal oder aber sehr viel Zeit in Anspruch, reicht heute ein wenig Hightech.

Eine systematische Qualitätsüberwachung rückt bei Kern-Haus immer mehr in den Vordergrund. Längst machen es iPhone oder iPad mit Internetzugang und eingebauten Kameras den Bauleitern möglich, die Zentrale oder Kollegen auf der Baustelle über Fortschritte und eventuelle Probleme auf dem Laufenden zu halten und dazu auch noch Ansichts- und Dokumentationsmaterial zu schicken. Darüberhinaus sind in vielen Geräten bereits die wichtigsten Detailzeichnungen oder Leistungsbeschreibungen hinterlegt.

Hausbau 2.0 – die moderne Technologie ist auf der Baustelle angekommen und erweist sich als sehr nützlich: Durch die Standardisierung von Arbeitsabläufen und eine genaue Kontrolle der eingesetzten Baustoffe und handwerklichen Arbeiten kann sowohl ein Zeit- als auch ein Qualitätsvorteil geschaffen werden.

Dena-Gütesiegel: Anforderungen

Kern-Haus baut besonders energiesparende Häuser. Um dies unter Beweis zu stellen, wird jedes Effizienzhaus mit dem Dena-Gütesiegel Effizienzhaus ausgestattet. Doch: welche Anforderungen stellt die deutsche Energie-Agentur (Dena)?

Dena-Gütesiegel EffizienzhausDas Effizienzhaus-Gütesiegel bewertet die Energieeffizienz eines Gebäudes. Es zeichnet neu gebaute oder sanierte Wohnhäuser aus, die einen besonders niedrigen Energiebedarf haben.

Das dena-Gütesiegel Effizienzhaus bestätigt, dass der berechnete Energiebedarf des Gebäudes nach Fertigstellung deutlich niedriger ist als gesetzlich gefordert. Bauherren erhalten mit dem Gütesiegel ein verlässliches Auswahlinstrument, ohne sich mit technischen Details der Bauausführung beschäftigen zu müssen.

Bei der Bewertung der Energieeffizienz bezieht sich das Effizienzhaus-Gütesiegel auf die gesetzliche Vorgabe für vergleichbare Neubauten in der Energieeinsparverordnung (EnEV). Diese schreibt vor, wie viel Energie ein Neubau maximal für Heizung und Warmwasser benötigen darf. Dieser Energiewert ist die Grundlage für die Bewertung beim Effizienzhaus-Gütesiegel und gilt sowohl für Neubauten als auch für sanierte Gebäude. Die Effizienzklasse wird über einen Zahlenzusatz erkennbar: Ein Effizienzhaus 70 benötigt 70 Prozent des maximal zugelassenen Energiewerts für vergleichbare Neubauten, ein Effizienzhaus 55 nur 55 Prozent, usw. Es gilt also: je niedriger die Zahl, desto höher die Energieeffizienz.

Geprüft wird die Vergabe des Effizienzhaussiegels direkt von der Deutschen Energie-Agentur. Diese prüft die Wärmeschutzberechnung, schult Fachpersonal und achtet darauf, dass auch auf der Baustelle alle Maßnahmen so umgesetzt werden, wie geplant.

Eine sichere Sache also!

Mehr Informationen zum Dena-Gütesiegel: http://www.zukunft-haus.info/

Rauchmelder im Neubau

Rauchmelder in Massivhäusern von Kern-Haus

Am 20. März 2012 hat der Niedersächsische Landtag den Entwurf einer Niedersächsischen Bauordnung verabschiedet. Niedersachsen führt damit als elftes Bundesland die Rauchmelder-Pflicht ein. Zukünftig müssen alle Neubauten mit Rauchmeldern ausgestattet werden. Für bestehende Wohnungen gibt es eine Übergangsfrist bis 31.12.2015. Wie in anderen Bundesländern auch, schreibt die Niedersächsische Bauordnung nun vor, dass jeweis in den Schlafräumen und Kinderzimmern, sowie in Fluren, die als Rettungsweg dienen, mindestens ein Rauchmelder vorhanden sein muss.

Bei Kern-Haus, dem deutschlandweit tätigen Massivhaus-Anbieter sind die elektronischen Lebensretter in der Haus-Ausstattung selbstverständlich inklusive.

Die KfW-Effizienzhausprogramme

Wer heute ein Massivhaus baut, möchte auch in Zukunft kostensicher und komfortabel wohnen – möglichst unabhängig von kommenden Energiepreissteigerungen. Daher ist für viele Bauherren ein geringer Energiebedarf inzwischen ein wichtiges Kriterium bei der Wahl ihres neuen Zuhauses. Dies hat zwei entscheidende Vorteile: ein schlüssiges Energiekonzept schont den eigenen Geldbeutel und ist gut für die Umwelt.

In der Hausbau-Branche werden heute eine Vielzahl von Energiestandards zur Bezeichnung von Gebäuden verwendet, wobei nicht jeder Standard auch wirklich eine qualitative Aussage leistet. Beispielsweise ist der Begriff ‘Niedrigenergiehaus’ nirgendwo verbindlich definiert. Bezeichnet also ein Hersteller ein Gebäude als ‘Niedrigenergiehaus’, so kann ein Kunde daraus keinerlei Rückschlüsse auf das tatsächliche Einsparpotenzial ableiten.

Anders sieht es bei Begriffen KfW-Effizienzhaus, Passivhaus oder Plus-Energie-Haus aus. Hier existieren klar festgelegte Grenzen für den Heizwärmebedarf oder den Primärenergiebedarf. Zusätzlich kennzeichnet das Gütesiegel Effizienzhaus der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) gutachterlich geprüfte Wohngebäude mit einem besonders niedrigen Energiebedarf.

Das Gütesiegel Effizienzhaus bestätigt, dass der berechnete Energiebedarf des Gebäudes nach Fertigstellung deutlich niedriger ist als gesetzlich gefordert. Bauherren erhalten mit dem Siegel ein verlässliches Auswahlinstrument, ohne sich mit technischen Details der Bauausführung beschäftigen zu müssen. Um das Gütesiegel zu erhalten, muss dieser in einem von der dena entwickelten, qualitätsgesichertem Verfahren nachgewiesen werden. Man kann sich also darauf verlassen: Wo Effizienzhaus drauf steht, ist auch Energieeffizienz drin!

Dena-Gütesiegel Effizienzhaus

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Das 1×1 für Bau-Einsteiger

Hier lesen Sie, worauf Sie als zukünftiger Bauherr bei der Wahl des Hausanbieters achten sollten - damit Ihr Hausbau zu einem tollen Abenteuer wird!

Die Wahl der richtigen Hausbau-Firma

Für die meisten zukünftigen Bauherren beginnt dieser im Internet. Hier wird recherchiert, kreuz und quer geklickt, in Hausbau-Blogs über Erfahrungen kommuniziert, ausgedruckt und verglichen. Google, Twitter, Facebook und Co. erleichtern die Informationsbeschaffung und helfen beim Erstkontakt.

Aber Vorsicht – hier tummeln sich auch „schwarze Schafe”. Nur: Woran sind die seriösen Angebote wirklich zu erkennen? Bei Lock-Offerten, die mit schnell gebauten und zu billigen Häusern werben, sollten immer „die Alarmglocken” läuten. Hier kann der Traum vom Hausbau schnell teuer werden.

Gute Haushersteller verfügen stets über eine professionelle eigene Homepage. Reißerische Angebote wird man bei ihnen selten finden. Seriöse Unternehmen müssen ihre Geschichte und die Macher zudem nicht verstecken. Im Gegenteil: Offen und für alle zugänglich sind Firmen-Anschriften, Telefon-Nummern und Unternehmensdaten zu erfahren.

Seriöse Haushersteller können immer Referenzen zufriedener Kunden aufweisen. Besonders gut ist es, wenn Musterhäuser für Besichtigungen zur Verfügung stehen. Diese vermitteln einen unbezahlbaren „Echt-Eindruck” vom Haus, dem Unternehmen und der Kompetenz des Teams!

Das richtige Haus

Einfamilienhaus, Doppelhaus, Reihenhaus, Landhaus, Bungalow, Energiesparhaus, Massivhaus, Öko-Haus, Bauhaus, Stadtvilla … oder von allem etwas? Noch nie war die Auswahl an Haustypen vielfältiger als heute. Noch nie waren die Möglichkeiten für individuelle Planungen so grenzenlos…

Die Entscheidung für einen Massivhaus-Typ ist immer ganz individuell und niemand anders als der Bauherr selbst kennt die Wünsche und Vorstellungen am Besten. Doch wie es so schön im Volksmund heißt: „Liebe macht blind” … Im Klartext: Das Bauchgefühl allein ist nicht immer ein verlässlicher Ratgeber.

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5 Antworten zur Wohnraumlüftung

1) Ist die Wohnraumlüftung pflicht?

Auf jeden Fall. Die gesetzlichen Auflagen der Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) und die Anforderungen der DIN 1946-6 “Lüftung von Wohnungen” sind klar formuliert. Häuser müssen einerseits sehr dicht gebaut werden, andererseits muss eine automatische, kontrollierte Lüftung nachgewiesen werden. Und das nutzerunabhängig. Das heißt, dass auch der Luftaustausch gewährleistet sein muss, wenn die Bauherren zum Beispiel im Urlaub sind.

Leider wird diese Information noch nicht von jedem Haus-Anbieter an die Kunden weitergegeben. Doch wer mit einem Blower-Door-Test die Luftdichtigkeit des Gebäudes nachweist, muss auch nachweisen können, wie die Haus-Lüftung sichergestellt ist!

2) Wozu eine geregelte Wohnraumlüftung?

Ein Haus, das nach heute gültigen Energiestandards gebaut wird, ist gut gedämmt und luftdicht. Das ist zwar energetisch sinnvoll, der notwendige Frischluftbedarf wird dabei aber nicht mehr gewährleistet. Ohne regelmäßiges Lüften entsteht ein unangenehmes Raumklima mit hoher Luftfeuchte und guten Wachstumsbedingungen für Schimmel und Milben. Zudem steigt auch die CO2-Konzentration schnell an. Konzentrationsschwierigkeiten und Müdigkeit sind die Folge.

3) Was leistet eine geregelte Wohnungslüftung?

Die kontrollierte Wohnungslüftung sichert ein durchgehend angenehmes und gesundes Raumklima bei geschlossenem Fenster. Zudem verhindert sie, dass kostbare Heizenergie beim Luftaustausch verloren geht. Dies funktioniert aber nur, wenn die Lüftungsanlage eine Wärmerückgewinnung besitzt. Darauf sollten Sie unbedingt achten. Mit Wärmerückgewinnung lassen sich die Heizkosten gegenüber dem manuellen Lüften um 30 bis 50% reduzieren.

4) Eignet sich die kontrollierte Wohnraumlüftung für jede Jahreszeit?

Problemlos. Gerade in den kalten Jahreszeiten sind gekippte Fenster echte Energiekiller. Aber auch in den warmen Monaten weist eine Lüftungsanlage viele Vorteile auf. Die kontrollierte Wohnungslüftung hat in diesem Zusammenhang den Zusatznutzen “passiver Kühleffekt”. Der kontrollierte Luftwechsel in der Nacht tauscht die aufgewärmte Luft im Haus mit kühler Luft von draußen.

5) Dürfen Fenster nicht mehr geöffnet werden?

Grundsätzlich ist das Öffnen der Fenster auch bei einer Lüftungsanlage natürlich kein Problem. Bedenken Sie nur immer die Frage, inwieweit es im konkreten Fall energetisch sinnvoll ist, denn ein zu langes Öffnen der Fenster bedeutet unnötigen Energieverlust.

Quelle: Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BHD)

 

Bei Kern-Haus sind in allen Massivhäusern kontrollierte Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung bereits im Standard integriert. Für größtmöglichen Komfort und ein sicheres, gesundes Wohngefühl.

Bei Kern-Haus Wohnraumlüftung bereits im Standard

Lüftungsschema einer zentralen Lüftungsanlage