Die Wege zum Bauland

Im dicht besiedelten Deutschland noch ein Plätzchen für das Eigenheim zu finden ist nicht ganz einfach

Die Bundesrepublik gehört zu den am dichtesten besiedelten Nationen in der Europäischen Union. Extreme Preise werden für Baugrundstücke in guten und sehr guten Lagen deutscher Großstädte oder in begehrten Ferienregionen erzielt. 800 Euro je Quadratmeter in Städten wie Düsseldorf und München, aber auch in Heidelberg oder Wiesbaden sind keine Seltenheit.
Die gute Nachricht: Wie das Institut für Städtebau, Wohnungswesen und Bausparwesen (Ifs) bekannt gab, sanken 2008 zum ersten Mal seit sieben Jahren die Baulandpreise, im Bundesdurchschnitt um 1,5 Prozent auf 130 Euro pro Quadratmeter. Doch es bleibt bei einem großen West-Ost-, Süd-Nord- und Stadt-Land-Gefälle. Bayern steht ganz oben auf der Liste mit 227 Euro pro Quadratmeter, Schleswig-Holstein punktet mit mageren 111 Euro. Trotz sinkender Preise: Das Hauptproblem auf dem Weg zum eigenen Grundstück ist die Beschaffung. Nicht nur Bauträger beklagen das mangelnde Angebot an hochwertigem Bauland. Auch Einzelgrundstücke sind – vor allem in beliebten Lagen – dünn gesät.

Wer suchet, der findet

Erste Anlaufstellen für zukünftige Bauherren sind die Bauämter und Planungsämter der Städte, die Gemeinden und Kirchen. Voll erschlossene Grundstücke werden auch von Banken zwangsversteigert. Bausparkassen und Erschließungsgesellschaften vermarkten häufig größere Bauland-Flächen. Zur suche gehört auch, Annoncen in den Tageszeitungen und im Internet zu studieren. Auch die meisten Immobilienmakler haben Grundstücke im Portfolio. Wer sich mit dem Gedanken trägt, sein Massivhaus von einem seriösen Hausanbieter bauen zu lassen, kann dort an der richtigen Adresse sein. Die Unternehmen verfügen eigentlich immer über attraktive Grundstücke.

Das Netzwerk entscheidet

Gerade gut organisierte Haus-Anbieter haben immer ein hervorragendes Netzwerk und damit Zugriff auf gute, und auch exklusive Grundstücke. Hier entscheidet die gute Ortskenntnis – denn neben den guten Kontakten zu Bauämtern und Gemeinden sind Verbindungen zu Kirchen, der Deutschen Bahn oder ortsansässigen Erschließungsträgern (meist Banken und Bausparkassen) von Vorteil. Kern-Haus Bauherren profitieren vom Vor-Ort-Netzwerk. Wer sich für ein Massivhaus von Kern-Haus entscheidet und noch kein Bauland zur Verfügung hat, wird automatisch in die Such-Organisation integriert. Die guten Kontakte zu Grundstücksreferenten stellen in den meisten Fällen sicher, dass zum individuell geplanten Traumhaus und zum eigenen Budget das Wunschgrundstück gefunden werden kann.

Vorab können sich Hausbau-Interessierte in der öffentlichen Baugrundstücke-Datenbank (Kern-Haus Grundstücksservice) über örtliche Flächen informieren. Aber auch hier gilt: von den “Filetstücken” profitieren nur die eigenen Kunden.