5 Antworten zur Wohnraumlüftung

1) Ist die Wohnraumlüftung pflicht?

Auf jeden Fall. Die gesetzlichen Auflagen der Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) und die Anforderungen der DIN 1946-6 „Lüftung von Wohnungen“ sind klar formuliert. Häuser müssen einerseits sehr dicht gebaut werden, andererseits muss eine automatische, kontrollierte Lüftung nachgewiesen werden. Und das nutzerunabhängig. Das heißt, dass auch der Luftaustausch gewährleistet sein muss, wenn die Bauherren zum Beispiel im Urlaub sind.

Leider wird diese Information noch nicht von jedem Haus-Anbieter an die Kunden weitergegeben. Doch wer mit einem Blower-Door-Test die Luftdichtigkeit des Gebäudes nachweist, muss auch nachweisen können, wie die Haus-Lüftung sichergestellt ist!

2) Wozu eine geregelte Wohnraumlüftung?

Ein Haus, das nach heute gültigen Energiestandards gebaut wird, ist gut gedämmt und luftdicht. Das ist zwar energetisch sinnvoll, der notwendige Frischluftbedarf wird dabei aber nicht mehr gewährleistet. Ohne regelmäßiges Lüften entsteht ein unangenehmes Raumklima mit hoher Luftfeuchte und guten Wachstumsbedingungen für Schimmel und Milben. Zudem steigt auch die CO2-Konzentration schnell an. Konzentrationsschwierigkeiten und Müdigkeit sind die Folge.

3) Was leistet eine geregelte Wohnungslüftung?

Die kontrollierte Wohnungslüftung sichert ein durchgehend angenehmes und gesundes Raumklima bei geschlossenem Fenster. Zudem verhindert sie, dass kostbare Heizenergie beim Luftaustausch verloren geht. Dies funktioniert aber nur, wenn die Lüftungsanlage eine Wärmerückgewinnung besitzt. Darauf sollten Sie unbedingt achten. Mit Wärmerückgewinnung lassen sich die Heizkosten gegenüber dem manuellen Lüften um 30 bis 50% reduzieren.

4) Eignet sich die kontrollierte Wohnraumlüftung für jede Jahreszeit?

Problemlos. Gerade in den kalten Jahreszeiten sind gekippte Fenster echte Energiekiller. Aber auch in den warmen Monaten weist eine Lüftungsanlage viele Vorteile auf. Die kontrollierte Wohnungslüftung hat in diesem Zusammenhang den Zusatznutzen „passiver Kühleffekt“. Der kontrollierte Luftwechsel in der Nacht tauscht die aufgewärmte Luft im Haus mit kühler Luft von draußen.

5) Dürfen Fenster nicht mehr geöffnet werden?

Grundsätzlich ist das Öffnen der Fenster auch bei einer Lüftungsanlage natürlich kein Problem. Bedenken Sie nur immer die Frage, inwieweit es im konkreten Fall energetisch sinnvoll ist, denn ein zu langes Öffnen der Fenster bedeutet unnötigen Energieverlust.

Quelle: Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BHD)

Bei Kern-Haus sind in allen Massivhäusern kontrollierte Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung bereits im Standard integriert. Für größtmöglichen Komfort und ein sicheres, gesundes Wohngefühl.

Referenzschreiben 1

Im August 2010 haben wir uns nach reiflicher Überlegung entschlossen, ein Eigenheim zu schaffen. Ein Baugrundstück war schnell gefunden, da es uns aus der Familie angeboten wurde. Die nächste Frage stellte sich dann: Sollen wir es in Eigenleistung errichten oder sollen wir eine Firma damit beauftragen?

Da ich in der Vergangenheit schon zwei Häuser gebaut habe und sehr viel Schweiß lassen musste, haben wir uns für die zweite Variante entschlossen. Aber wer soll es machen? Firma 1, Firma 2 oder wer? Durch Zufall – und nur sprechenden Menschen wird geholfen – habe ich erfahren, dass meine Bausparkasse mit der Firma Kern-Haus zusammen arbeitet. Die Finanzierung eines Eigenheimes gestaltete sich hierbei einfacher, wenn wir mit Kern-Haus kooperieren.Also wurde der Kontakt mit Kern Haus angestrebt.

Ende August 2010 haben wir das erste Gespräch mit dem Geschäftsführer von Kern-Haus vor Ort geführt. In diesem Gespräch konnten wir unsere Vorstellungen und Wünsche auf ein Stück Papier bringen. Natürlich durfte das Haus eine gewisse Schallgrenze nicht überschreiten. Nach 14 Tagen stellte uns Kern-Haus den ersten Entwurf unseres Hauses vor. Es war sehr schön, aber der Preis und die netto Grundfläche sprengte jeden vorstellbaren Rahmen.

Nach weiteren 14 Tagen und weiteren Gesprächen, war unser Haus geplant.

Durch die flexiblen Mitarbeiter und die 3-D Ansicht wurden noch kleinere Verbesserungen vorgenommen. Aber der Grundstein für unser Haus war gelegt. Wir haben aus drei Häusern ein neues Haus für uns geschaffen. Dann kamen die Verhandlungen über die Ausstattung. Hilfreich war hier der Katalog den wir zu Hause durcharbeiten mussten. Beim Abschlussgespräch vor Unterzeichnung des Vertrages mussten beide Seiten Federn lassen. Es war anstrengend und mühsam und einige Tassen Kaffee und Gebäck mussten dran glauben. Aber Zugeständnisse müssen beide Seiten machen und der Vertrag wurde unterzeichnet.

Was man auch an dieser Stelle mal erwähnen muss, das die Firma Kern-Haus sehr Familiengerecht eingestellt ist. Wenn Kinder wie bei unserem Fall dabei sind, haben diese eine Spielecke mit sehr vielen Möglichkeiten und wenn das nicht ausreicht, kann auch noch eine Kinder DVD eingelegt werden. Für das leibliche Wohl der Kinder (Getränke, Süßigkeiten und Plätzchen) ist auch gesorgt. Einfach Klasse !!!!!!

Nach Unterzeichnung des Vertrages nahm alles seinen Lauf. Die Finanzierung bei der Bausparkasse gestaltete sich einfacher und war schnell genehmigt. Der Bauantrag wurde nach drei Wochen Bearbeitungszeit zum zuständigen Bauamt geschickt. Anfang Dezember kam der positive Bescheid vom Bauamt und nichts stand dem Bauvorhaben mehr im Wege. Außer der lange und harte Winter 2010/2011. Aber Ende Januar 2011 war es endlich soweit: der Bauleiter der Firma Kern-Haus lud zur ersten Baudurchsprache ein.

Man muss sehr viel Zeit und Vorstellungsvermögen mitbringen um alle Fragen beantworten zu können. Nach vier Stunden waren wir fertig, aber wir konnten uns sehr gut unser Haus vorstellen mit all dem Holz, Außenputz, Dachziegel, Regenrinne, Heizung usw. Gleichzeitig wurde uns der Termin für den bevorstehenden Baubeginn mitgeteilt, wenn das Wetter mitspielt. Also haben wir kurzfristig den Vermesser und eine Baufirma für die Erdarbeiten bestellt. Nach 14 Tagen ging es los!!!

Der Vermesser für die Grobeinmessung und der Bagger kamen. Nach einer Woche war alles für die Firma Kern-Haus vorbereitet und Ende Februar kam die Kolonne um alles einzuschalen und die Bodenplatte zu gießen. Ab da an nahm alles seinen Lauf. Jeden Tag wuchs und gedeihte unser Massivhaus und am 23.03.2011 konnten wir unser Richtfest feiern.

Es war ein besonderer Tag für mich, da ich parallel dazu meinen 40.Geburtstag gefeiert habe. Richtfest und 40.Geburtstag in einem. Was für eine Meisterleistung von der Firma Kern-Haus !!!! Wie viel Motivation, Organisation und Überstunden dahinter stehen, möchte ich mir nicht vorstellen. Bei meiner Ansprache zu den Gästen muss man mal was sehr schönes sagen: Bei meiner anfänglichen Skepsis „bauen mit doppelter Dämmung “ ist bis jetzt noch nichts eingetreten.

Wie viele Menschen im Hintergrund für einen arbeiten, ist unvorstellbar. Von der Sekretärin, Bauzeichner, Geschäftsführung, Bauleiter, Polier, Zimmermann und Dachdecker. Jeder von all diesen Personen arbeiten für das Glück einer ganzen Familie und das nicht nur für einen Bau sondern es laufen mehrere Bauten gleichzeitig. Es überschreitet jede Vorstellungskraft. Jeder arbeitet Hand in Hand, kein böses Wort, keine Schreierei, die Baustelle wird immer nach Feierabend aufgeräumt, kein Lärm, kurz gesagt: einfach schön und entspannend. Man kann es einfach nur genießen!!!!

Das kleine Pannen mal passieren und der Beton nicht immer pünktlich kommt ist ganz normal, aber das schöne ist: es werden immer noch Witze gemacht. Also feierten wir am 23.03.2011 bei sehr viel Sonne und angenehmen Temperaturen mit allen, ein schönes Richtfest.

Am 25.03.2011 kam schon der Dachdecker um das Dach zu schließen, damit unsere Holzbalkendecke nicht mehr nass wird und er hat sich schon für die kommende Woche angemeldet um die Regenrinne und die Dacheindeckung zu machen. Mal schauen wer als nächstes kommt!!!! Ich kann aus der Erfahrung heraus jetzt schon sagen, dass der nächste schon bald kommt und es mit dem Innenausbau weiter geht. Zum Abschluss kann man und muss man einfach mal ein aufrichtiges und von Herzen „Danke“ sagen, für die geleistete und noch zu leistende Arbeit. Wir würden dieses Bauvorhaben nicht besser oder sogar schneller hinbekommen. Man muss es einfach mal mitgemacht und erlebt haben.

Eine Erfahrung fürs Leben!

Vielen lieben Dank an Alle, die Bauherren S. und A. aus Mönchengladbach