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Hausbau planen: die Checkliste

Alle wichtigen Tipps im Überblick

Sie haben genug davon in einer Wohnung zu leben, in der Sie sich eingeschränkt fühlen? Sie möchten dem Städtelärm entkommen und sehnen sich nach einem Zuhause im Grünen? Ihre Kinder sollen in einem Haus mit Garten aufwachsen? Dann wird es Zeit Ihr Eigenheim zu bauen! Damit der Bau reibungslos ablaufen kann, müssen Sie einige Dinge beachten. Ob es die Lage des Grundstücks ist, die Wahl des Haustyps oder die Anzahl der Zimmer - diese Punkte müsse noch vor Beginn des Hausbaus klar sein. Behalten Sie dank dieser Checkliste den Überblick. 

Was muss man bei der Hausbau-Planung beachten?

Bevor Sie mit dem Hausbau loslegen, müssen Sie sich über einiges klar werden. Die Finanzierung, die Zeit, die der Hausbau beansprucht oder die Wahl des richtigen Bauunternehmens. Viele Menschen träumen davon, sich ein Eigenheim zu schaffen. Ein Reich ganz für sich und die Familie, ungestört im Grünen, am Stadtrand oder weit außerhalb der Stadt.  

Bis aus dem Traum die Realität wird, sind viele Schritte notwendig. Die Dauer des Hausbaus ist aber auch von der Vorarbeit abhängig, die Sie machen. Wünsche müssen klar definiert werden und verschiedene Voraussetzungen geschaffen. Der Schlüssel zu einem reibungslosen Ablauf ist Planung.

Erster Schritt: Informieren Sie sich

Informieren Sie sich genau über den Ablauf eines Hausbaus, sprechen Sie mit anderen Bauherren, kontaktieren Sie erfahrene Bauunternehmen und recherchieren Sie gründlich. Auf diese Weise können Sie die Fehlerquelle bei der eigenen Hausbauplanung vermindern.

Ihr Hausbau und die Bürokratie

Vielen Bauherren ist nicht bewusst, wie viel Papierkram und Bürokratie hinter dem Hausbau steckt. Verträge werden geschlossen, Genehmigungen beantragt und auch auf der Seite der Versicherungen muss man sich absichern.

  • Der Grundstückskaufvertrag: In Deutschland müssen Sie den Vertrag für den Kauf Ihres Grundstücks zwingend von einem Notar beurkunden lassen. 
  • Der Bauwerkvertrag: Der Vertrag wird ohne Notar geschlossen, wenn es dabei um den Bau des Hauses geht.
  • Der Bauantrag: Bevor Sie den ersten Spatenstich auf Ihrem Grundstück machen können, müssen Sie bzw. Ihr Bauunternehmer bei der zuständigen Gemeinde einen Bauantrag stellen. 
  • Der Versicherungsschutz: Schließen Sie unbedingt den passenden Versicherungsschutz für Ihr Bauvorhaben ab. Darunter fallen beispielsweise die Bauherrenhaftpflichtversicherung und die Rohbaufeuerversicherung.

Um schon schnell ein Gefühl für den zeitlichen Ablauf zu erhalten, erkundigen Sie sich am besten im Vorfeld darüber, wie lange es durchschnittlich dauert, bis Sie die Genehmigung für Ihren Hausbau bekommen. Legen Sie Wert auf einen vollumfänglichen Versicherungsschutz und nehmen Sie Kontakt zu einem Notar auf.

Die verschiedenen Haustypen – erfahren Sie mehr!

Massivhaus Kern-Haus Vero Gartenseite Tagansicht Familienhaus
Massivhaus Kern-Haus Bauhaus Cono Gartenseite Bauhaus
Massivhaus Kern-Haus Stadtvilla Certo Gartenseite Stadtvilla
Massivhaus Kern-Haus Bungalow Balance Gartenseite Bungalow

Welches Haus möchten Sie bauen?

Sich darüber Gedanken zu machen was für ein Haus Sie bauen möchten, ist aufregend und macht Spaß! Ob Stadtvilla, Bungalow oder Einfamilienhaus: Kern-Haus plant Ihr Architektenhaus individuell und ganz nach Ihren Vorstellungen.

Denken Sie gründlich darüber nach, welches Haus zu Ihnen und Ihren Lebensumständen am besten passt. Planen Sie ein Haus, in dem Sie bis ins hohe Alter leben möchten, muss es barrierefrei und altersgerecht gebaut werden. Der Bungalow ist an dieser Stelle eine gute Wahl. 

Sie haben nicht nur die Option zwischen den verschiedenen Häusertypen, sondern auch zwischen den Dachformen. Entscheiden Sie sich etwa zwischen einem Satteldach, einem Pultdach, einem Walmdach oder einem Flachdach. Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, ob unter dem Dach Wohnraum gebaut werden soll oder nicht. Nicht außer Acht zu lassen ist aber auch der persönliche Geschmack zur Optik des Hauses von außen.

Achten Sie bereits beim Grundstückskauf darauf, ob ein Bebauungsplan für das Grundstück vorliegt. Denn hier werden mögliche Voraussetzungen des Hauses festgesetzt. So können Beschränkungen in der Dachform, der Höhe des Hauses, der Dachfarbe u.v.m. festgelegt sein. 

Haben Sie eine Wahl zum Haustyp getroffen, liegt bereits die nächste Entscheidung vor Ihnen.

Massivhaus Kern-Haus Familienhaus Trend Gartenseite

Welche Bauarten gibt es?

Wer ein Haus bauen möchte, merkt schnell, dass man sich zwischen einem Fertighaus und einem Massivhaus entscheiden muss. 

Sie sollten die Entscheidung, ob Fertighaus oder Massivhaus individuell auf Ihre Situation treffen. In der ausführlichen Gegenüberstellung "Fertighaus oder Massivhaus” erfahren Sie mehr über die Bauweisen und deren Vorteile oder Nachteile.

Das passende Grundstück finden

Vor dem Kauf

Sie haben sich für ein Haus und die Bauart entschieden, jetzt geht die Suche nach dem geeigneten Grundstück los. Haben Sie das gefunden, benötigen Sie den Bebauungsplan, am besten noch bevor Sie das Grundstück kaufen. Diesen bekommen Sie von der Stadt oder der Gemeinde. 

Der Bebauungsplan schreibt vor, welche Bauvorgaben es in dem Wohngebiet gibt. Auf diese Weise sorgt die Stadt oder Gemeinde dafür, dass es einen einheitlichen Charakter gibt. Durch den Bebauungsplan wird zudem sichergestellt, dass Ihr Nachbar nicht einfach so ein weiteres Stockwerk auf seinem Haus bauen darf und Ihrem Grundstück damit die Sonne nimmt. 

Verfügt die Gemeinde über keinen Bebauungsplan, gilt der § 34  des Baugesetzbuchs: Man baut so, wie im Umkreis von 50 Metern gebaut wurde. 

Wenn Sie bei Ihrem Hausbau auf Nummer sicher gehen wollen, lassen Sie vor dem Beginn des Baus eine Baugrunduntersuchung durchführen. Ein Gutachter untersucht die Beschaffenheit des Bodens, genauer gesagt seine Tragfähigkeit. Er weist Sie auf Schichten- oder Grundwasser sowie Bodenverunreinigungen hin.

Familie in einer Hängematte
Haus in Planung

Nachbarschaft und Umgebung

Ein Hausbau zu planen und zu realisieren bedeutet auch, sich an einen Ort zu binden. Machen Sie sich deswegen einen genauen Eindruck von Ihrer Nachbarschaft und der Umgebung. 

Wie sind die Menschen, die Ihre zukünftigen Nachbarn werden? Gibt es Kinder in der Nachbarschaft? Wie nah liegen die Einkaufsmöglichkeiten? Wie weit haben Ihre Kinder es zur Schule? Ist die nächstgelegene Stadt weit entfernt? Gibt es eine Anbindung an den Nahverkehr? Wie weit ist der Weg zur Arbeit? Arbeiten Sie von zuhause, brauchen Sie sich keine Gedanken über Ihren Arbeitsweg zu machen. Für viele Bauherren ist das jedoch ein sehr wichtiges Kriterium. 

Finanzierung Ihres Hausbaus:

Eigenkapital, Kredite und Baukosten

Noch vor dem Grundstückskauf sollten Sie sich Gedanken über die Finanzierung Ihres Hausbaus machen. Es gibt verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten. Neben Ihrem Eigenkapital kommen variable oder Kombi-Kredite von Banken, Bausparkassen und Versicherungen infrage. 

Sichern Sie sich auch die Förderungen für energieeffziente Gebäude. Dabei werden Häuser mit einer Effizienzklasse mit bis zu 37.500 € gefördert.

Wichtig ist zudem, Bau- und Kaufnebenkosten einzukalkulieren. Dazu gehören Aufwendungen für den Grundbucheintrag, die Grunderwerbsteuer und die Kosten für den Notar. Ihr Traumhaus muss außerdem an Kanal, Wasser, Gas und Strom angeschlossen werden. Planen Sie unbedingt Reserven mit ein.

Hier gelangen Sie zum Finanzierungsrechner.

Bauzeit planen, um zusätzliche Kosten zu vermeiden

Um möglichst unnötige Kosten zu vermeiden, sollte im Bauwerkvertrag die maximale Bauzeit ab Baubeginn und der Zeitpunkt der Endabnahme ausdrücklich geregelt sein. Mit dem Bauanlaufgespräch erhalten Sie dann einen Bauzeitenplan, der von Architekten und Bauleiter erstellt wurde. Diese sind Ihnen gegenüber als Bauherren für die Einhaltung der vertraglich vereinbarten Bauzeit verantwortlich. 

Mittels der Termine werden die am Bau beteiligten Fachfirmen koordiniert, weswegen Änderungswünsche während des Bauprozesses ungünstig sind.

Änderungswünsche verursachen Kettenreaktionen: Der Bauplan verzögert sich und für das Bauunternehmen kann das problematisch werden. Dieses plant seine Arbeitskräfte schließlich anhand des Bauplans und muss in dem Fall umorganisieren. 

Hier ist es wirksam eine Pufferzeit einzuplanen, um einen zusätzlichen Spielraum bei Ihrem Hausbau zu haben. 

Bauunternehmen wählen

Sie haben Ihr Grundstück gefunden, wissen welchen Haustypen Sie bauen wollen, mit welcher Bauweise und die Finanzierung steht. Jetzt ist es an der Zeit den geeigneten Bauunternehmer zu finden. 

Entscheiden Sie sich für einen Massivhausanbieter, so wird das Haus Stein auf Stein auf Ihrem Grundstück gebaut. Ein Fertighaushersteller hingegen baut das Haus in der Produktionshalle vor und fügt die Teile auf dem Grundstück zusammen. 

Kern-Haus steht Ihnen während des gesamten Hausbauprozesses als verlässlicher Partner zur Seite. In jeder Phase des Hausbaus steht Ihnen das Team von Kern-Haus zur Verfügung und gemeinsam wird Ihr Haus ganz nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen geplant und gebaut. 

Massivhaus Kern-Haus Familienhaus Trend Grundriss Erdgeschoss
Massivhaus Kern-Haus Familienhaus Jara Grundriss Erdgeschoss

Effiziente Raumplanung bei Ihrem Hausbau

Machen Sie sich bereits beim Entwurf des Grundrisses Gedanken darüber, wie Sie die Räume nutzen möchten. Soll jedes Ihrer Kinder ein eigenes Zimmer haben? Ist ein Gästezimmer notwendig oder brauchen Sie ein Arbeitszimmer? 

Planen Sie besondere Wünsche mit ein, wie zum Beispiel eine separate Waschküche, einen Hobbykeller oder einen begehbaren Kleiderschrank. 

Der Architekt hilft Ihnen bei der Berechnung der Wohnfläche und entwirft mit Ihnen die ideale Raumaufteilung für den perfekten Grundriss. 

Es ist sinnvoll, die Küche, den Essbereich und das Wohnzimmer miteinander zu verbinden und in das Erdgeschoss zu legen. Nützlich im Erdgeschoss ist auch ein Gäste-WC. Das Schlafzimmer, Kinderzimmer, Bad und auch das Arbeitszimmer befinden sich oft im Obergeschoss. Bei einem Bungalow werden die Räume geschickt angeordnet, in dem man beispielsweise in einer L-Form baut. 

 

Als Richtwert für die Größe der Räume dienen Ihnen folgende Zahlen:

     

  • Eingangsbereich: 5 Quadratmeter (mindestens)
  • Wohn- und Esszimmer: 30 bis 40 Quadratmeter
  • Schlafzimmer: 12 bis 20 Quadratmeter
  • Kinderzimmer: 12 bis 20 Quadratmeter 
  • Küche: 10 bis 20 Quadratmeter
  • Badezimmer und WC: 3 bis 15 Quadratmeter
  • Arbeitszimmer: 8 bis 12 Quadratmeter
  •  

Berücksichtigen Sie auch die Ausrichtung der Räume. Zeigt Ihr Wohnzimmer nach Südwesten, wird es abends von der Sonne erhellt. 

Bei der Planung der Räume werden auch die Fenster, Türen und das Licht berücksichtigt. In welchem Zimmer kann ein bodentiefes Fenster? Möchten Sie Flügeltüren, Schiebetüren oder ganz klassische Fenster? Wo können Sie welche Lichtquellen sinnvoll einsetzen?

Wie Sie feststellen können, es gibt vieles zu beachten und überdenken. Genau deswegen, ist die Planung mit einem Architekten wie etwa von Kern-Haus sinnvoll. 


Energiestandard und Haustechnik

Spätestens wenn Sie Ihren Hausbau planen, setzen Sie sich mit Energieeffizienz auseinander. Der Energiestandard eines Hauses legt fest, wie hoch der Energiebedarf pro Quadratmeter und Jahr sein darf. Mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG), der Heizungsanlagenverordnung (HeizAnlV) und der Wärmeschutzverordnung (WSchV) legt die Bundesregierung Standards zum Energiesparen fest. 

Bauen Sie ein Effizienzhaus so können Sie zwischen diesen fünf Standards wählen: 

  • Effizienzhaus 55
  • Effizienzhaus 55 Erneuerbare-Energien-Klasse
  • Effizienzhaus 40
  • Effizienzhaus 40 Erneuerbare-Energien-Klasse
  • Effizienzhaus 40 Plus

Jedes Kern-Haus ist serienmäßig ein Effizienzhaus 55 Erneuerbare-Energien-Klasse und wird damit in der sehr guten Effizienzklasse A+ angeboten. 

Sichern Sie sich Ihren dreifach Vorteil: Ihr Plus: Sie sparen Geld, Energie und nutzen die Vorteile der staatlichen Förderung.

Mit oder ohne Keller bauen?

Die Entscheidung für einen Bau mit oder ohne Keller müssen Sie gut abwägen. Ein Keller kostet viel Geld, bringt allerdings auch Vorteile mit sich. Sie können den Platz für mehr Wohnfläche nutzen oder für einen Hausanschlussraum. Eine Einliegerwohnung kann den Keller zum Wohnraum umgestalten. Durch den Keller benötigen Sie zudem weniger Grundfläche, da das Grundstück kleiner ausfallen kann. Sprechen Sie sich dazu gerne mit Ihrem Architekten von Kern-Haus ab. 

Massivhaus Kern-Haus Familienhaus Aura mit Keller Eingangsseite bauen am Hang Bauen mit Keller
Massivhaus Kern-Haus Stadtvilla mit Einliegerwohnung Vivaro Gartenseite Bauen mit Einliegerwohnung
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Hausbau planen mit Kern-Haus

Mit Kern-Haus als Partner für Ihren Hausbau kann nichts mehr schiefgehen. Sie bauen Ihr Haus zum Festpreis und mit voller Kostenkontrolle. Ihr Zuhause wird ein Effizienzhaus 55 EE, nachhaltig und energiesparend. 

Kern-Haus bietet Ihnen verschiedene Haustypen und Ausstattungslinien an. Vom Einfamilienhaus, über die Stadtvilla und dem Doppelhaus, bis hin zum Mehrfamilienhaus, Sie haben die Wahl. 

Dabei legt Kern-Haus besonderen Wert auf eine vollumfängliche und seriöse Beratung, die Ihnen maximale Transparenz bei der Haus- und Investitionsplanung sichert. 

Einen zusammenfassenden Überblick über die Leistungsbausteine finden Sie hier.

 

Fazit

Ein Haus zu bauen erfordert viel Recherche, Planung und Zeit. Machen Sie es sich einfacher, indem Sie mit einem Bauunternehmen wie Kern-Haus zusammenarbeiten. 

Fordern Sie Ihr Infopaket an und informieren Sie sich über alles, was bauen attraktiv, transparent und sicher macht. Oder vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit Ihrem persönlichen Verkaufsberater.

 

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