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Der Energieausweis

Der Energieausweis ist ein einheitliches Dokument, welches in der Energieeinsparverordnung (EnEV) vorgeschrieben wird. Das Dokument soll dazu dienen, die energetische Beschaffenheit von Gebäuden deutschlandweit vergleichen zu können. Bei Vermietung oder auch dem Verkauf eines Hauses muss der Energieausweis durch den Vermieter oder Verkäufer vorgelegt werden. Somit können sich Käufer und Interessenten einen Überblick über die zu erwartenden Energiekosten machen. Für Neubauten ist der Energieausweis insbesondere für die Förderung durch die KfW-Bank interessant. Die KfW-Bank bietet Kredite in Höhe von 100.000 Euro je Wohneinheit sowie einem Tilgungszuschuss von bis zu 15.000 Euro.

Was beinhaltet ein Energieausweis?

  • Die Farbskala mit den Effizienzklassen A+ bis H für den Energiebedarf
  • Der Nachweis über die Einhaltung des §3 oder §9 Abs. 1 EnEV
  • Den Endenergiebedarf
  • Vergleichswerte des Endenergiebedarfs
  • Sonstige Angaben

Wann wird ein Energieausweis benötigt?

Neubauten benötigen einen sogenannten Energiebedarfsausweis und Bestandsimmobilien einen Energieverbrauchsausweis. Die Erstellung ist seit 2008 Pflicht in Deutschland. Um eine Förderung der KfW-Bank bspw. für den Bau eines KfW 55-Hauses zu erhalten, müssen Sie einen Energieausweis bei der Bank einreichen.

Muster-Energieausweis für Wohngebäude
Ausschnitt eines Energieausweises für Wohngebäude gemäß EnEV 2014 mit Bandtacho.

Was kostet ein Energieausweis?

Energiebedarfsausweis: ab 400 Euro

Energieverbrauchsausweis: ab 100 Euro

Wer stellt einen Energieausweis aus?

Ein Energieausweis darf von verschiedenen Behörden und Ausstellungsberechtigten ausgestellt werden. Darunter fallen unter anderem Bauingenieure, Architekten, Physiker und Bauphysiker und Absolventen vieler weiterer Studienrichtungen. Hinzu kommen noch einige Handwerksmeister, deren wesentlichen Tätigkeiten im Bereich des Bauhandwerks und des Heizungsbau zu finden ist.

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