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Das Flachdach

Definition

Grundsätzlich muss zwischen dem Flachdach und einem flach geneigten Dach unterschieden werden. Auch wenn beide Varianten sich ähnlich sehen, so gibt es dennoch signifikante Unterschiede. Hier spielt zum einen die Dachneigung, aber auch die Dachkonstruktion eine wichtige Rolle. In den meisten Fällen bestehen Flachdächer aus einer massiven Stahlbetonplatte als Unterkonstruktion, auf welche die verschiedenen Dachelemente als passende Profilelemente aufgebracht werden. Dies schränkt die kreativen Gestaltungsmöglichkeiten bei einer solchen Dachform eher ein.

Das Flachdach war über lange Zeit vor allem nur bei gewerblichen Immobilien und Bungalows eine gängige Dachform. Dies hat sich allerdings in den letzten Jahren deutlich verschoben, sodass diese Dachform sich heute einer großen Beliebtheit erfreut. Vor allem zeitgenössische und moderne Architekten bedienen sich bei ihren Entwürfen immer häufiger bei dieser Gestaltungsmöglichkeit des Dachbereiches. Dies liegt nicht zuletzt an der hohen Flexibilität, welche mit einer solchen Bauform erreicht werden kann.

Merkmale:

  • Meist eine Dachfläche
  • Stahlbetonplatte als Unterkonstruktion
  • Dachneigung bis 7 Grad
Massivhaus Kern-Haus Bungalow Purea Eingangsseite am Abend
Kern-Haus Purea mit Flachdach
Massivhaus Kern-Haus Bauhaus Modus Gartenseite Nacht
Kern-Haus Modus mit Flachdach

Die Vor- und Nachteile des Flachdachs

Vorteil:

Während die gestalterischen Möglichkeiten bei der Dachgestaltung äußerst eingeschränkt sind, bieten Flachdächer für Architekten im Innenraum viele Vorteile. Denn das oberste Geschoss einer Immobilie kann beinahe vollständig frei und flexibel gestaltet werden. Schrägen oder unzureichende Deckenhöhen müssen mit einer solchen Konstruktion nicht erwartet werden. Ganz im Gegenteil kann die Gestaltung des oberen Geschosses unabhängig von der Dachgestaltung geschehen. In der Regel bildet die Grundplatte des Flachdachs die Decke der obersten Etage der Immobilie.

Nachteil:

Ein Nachteil bei Flachdächern liegt an der besonderen Aufmerksamkeit, welche der Dämmung und der Versiegelung des Daches entgegengebracht werden muss. Hier liegt der Aufwand deutlich höher als bei klassischen Satteldächern, welche aufgrund ihrer höheren Dachneigung deutlich weniger Standfläche für Wasser bieten und leichter trocknen.

Die Dachneigung beim Flachdach

Bei der Unterscheidung zwischen Flachdächern und flach geneigten Dächern spielt die Dachneigung eine wichtige Rolle. Diese beträgt bei einem Flachdach höchstens 7 Grad. Flach geneigte Dächer hingegen werden in der Regel mit einer Neigung von annähernd 22 Grad aufgebaut. Durch die leichte Dachneigung kann ein Abfließen des Wassers bei Regen oder Schnee ermöglicht werden, sodass es zu keiner Pfützenbildung auf der Dachoberfläche kommt.

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