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So funktioniert die KfW-Förderung beim Hausbau

Definition und Rechenbeispiel zur Förderung

Die Kosten beim Hausbau durch die KfW Förderung minimieren

Die Kosten für den Hausbau sind im Regelfall nicht aus Eigenmitteln zu bestreiten. Aus diesem Grund benötigen die meisten Bauherren eine Finanzierung für die Erfüllung Ihrer Wünsche. Diese Finanzierungen sind jedoch oftmals eine starke Belastung für das eigene Budget und müssen über einen sehr langen Zeitraum einkalkuliert werden. Dank der Förderung der KfW können die Kosten jedoch spürbar gesenkt und die Finanzierung somit effizienter gestaltet werden. Wer sich frühzeitig informiert, kann somit bares Geld sparen.

KfW-Förderung: Eine Definition

Die KfW, also die Kreditanstalt für Wiederaufbau, entstand nach dem Zweiten Weltkrieg und sollte als Förderbank den Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft unterstützen. Die KfW ist die drittgrößte Bank Deutschlands und die größte Förderbank der Welt und hat sich im Laufe der Jahre im In- und Ausland einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Unter anderem fördert die KfW den Haus- und Wohnungsbau durch das sogenannte Wohneigentumsprogramm, sodass Bauherren in vielen Fällen in den Genuss der KfW-Förderung kommen können.

Wie funktioniert die KfW-Förderung?

Die Förderung durch die KfW funktioniert auf verschiedene Arten. Zum einen kann die KfW Kredite über durchleitende Kreditinstitute vergeben, welche sich durch enorm niedrige Zinssätze auszeichnen. Darüber hinaus bietet die KfW noch weitere Förderprogramme und Zuschüsse, welche die Finanzierung der Kosten für den Hausbau deutlich attraktiver machen. Vor allem die weiteren Konditionen sind für viele Bauherren von besonderem Interesse. Denn die niedrigeren Zinsen sind bei der aktuellen Zinspolitik eher weniger von Belang. Doch ein Förderkredit der KfW wird über weitere Faktoren deutlich attraktiver. Zum Beispiel

  • attraktive Sollzinsbindungsfristen von bis zu 20 Jahren
  • Zuschüsse zur Tilgung
  • Tilgungsfreie Jahre zu Beginn der Förderkredit-Laufzeit

Voraussetzungen für eine KfW-Förderung

Um eine Förderung durch die KfW zu erhalten, müssen verschiedene Baustandards eingehalten werden. Wichtig ist hier vor allem die Energieeffizienz des Hauses. Die Kosten für den Hausbau steigen durch eine solch hohe Energieeffizienz zwar an, werden aber durch die Förderprogramme der KfW ausgeglichen. Kombiniert man dies mit den geringeren laufenden Kosten bei einer solchen Immobilie, so entscheiden sich die meisten Bauherren für einen solchen Bauauftrag.

Darüber hinaus kann das KfW-Wohneigentumsprogramm noch mit weiteren Förderungen ergänzt und verknüpft werden, um die Kosten für den Hausbau weiter zu senken. Die Förderprogramme der KfW richten sich somit nach den verschiedenen Standards. Insgesamt sind drei verschiedene Förderprogramme im Angebot, welche die drei verschiedenen KfW-Effizienzhaus-Standards abdecken. Die Standards sind KfW-40 Plus, KfW-40 und KfW-55. Je kleiner die Zahl, umso größer die Förderung. Beim KfW-55 liegt der Tilgungszuschuss beispielsweise bei maximal 18.000 Euro. Bei KfW-40 Plus hingegen bei stattlichen 30.000 Euro.

Aussenausstattung 3 Scheiben Verglasung
Aussenausstattung 3 Scheiben Verglasung
Innenausstattung Heiztechnik
Innenausstattung Heiztechnik

Förderung nach KfW-Effizienzhaus-Standard 55

Wie kann die Förderung nach KfW-55 erfolgen? Wichtig ist in jedem Fall die Einbindung eines Energieberaters. Dieser kann nicht nur bei der Planung der Immobilie helfen, sondern wird für eine KfW-Förderung in jedem Fall benötigt. Der Energieberater muss die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen bestätigen. Ohne eine solche Bestätigung kann kein Kreditantrag bei der KfW abgeschlossen werden. Für ein KfW-Effizienzhaus 55 gibt es einige, festgelegte Richtlinien und Voraussetzungen, welche es zu erfüllen gilt. Den KfW-Effizienzhaus-Standard 55 können Sie beispielsweise mit folgenden Features erreichen: 

  • Eine energieeffiziente Heizanlage (Bsp. Wärmepumpe)
  • Eine Solaranlage für die Erwärmung des Trinkwassers
  • Eine Dämmung der Fassade
  • Eine Dämmung des Daches
  • Dreifachverglasung der Fenster mit entsprechend gedämmten Rahmen

Welche Features für Ihr Traumhaus zur Erreichung eines KfW-Effizienzhauses 55 notwendig sind, sollten Sie mit Ihrem Bauunternehmen oder Architekten klären. 

Bei Kern-Haus ist jedes Architektenhaus serienmäßig ein KfW-Effizienzhaus 55.

Energieeffizienz zahlt sich dank der KfW aus

Wer sich früh genug informiert und über die verschiedenen Anforderungen der KfW nachdenkt, kann die Kosten beim Hausbau in vielen Fällen deutlich reduzieren. Wichtig ist in jedem Fall zu bedenken, ob sich die Vorteile auszahlen. Denn der Bau eines Hauses mit hoher Energieeffizienz ist teurer als der Bau einer einfachen Immobilie. Viele dieser Kosten werden allerdings durch eine KfW-Förderung mehr als ausgeglichen. Darüber hinaus liegen die Nebenkosten bei einem solchen Gebäude oftmals deutlich niedriger, sodass sich sogar ein finanzielles Plus durch diese Maßnahmen ergeben kann. Eine umfassende Beratung durch einen Fachberater und eine genaue Planung des Bauprojektes sind in jedem Fall wichtig und nötig. Nur so können die Kosten für den Hausbau durch eine passende KfW-Förderung optimal ergänzt werden.

Vorteile des energieeffizienten Bauens

  • KfW-Förderung
  • Geringere Nebenkosten